„Reinach redet“ mit neuem Thema: Handy – Fluch und Segen

Nach zwei erfolgreichen Anlässen zum Thema Cannabis 2017 stellt die Informationsplattform „Reinach redet“ dieses Jahr ein neues Thema in den Mittelpunkt: UNSER Umgang mit dem Handy und den digitalen Medien. Das Handy, Fluch und Segen im digitalen Zeitalter.

 

Die im Herbst 2016 von verschiedenen Akteuren der Jugendförderung gegründete Kampagne „Reinach redet“ setzt sich zum Ziel, über gesellschaftliche Brennpunkte zu informieren, einen öffentlichen Diskurs anzustossen und somit Eltern, Lehrpersonen und Ausbildungsverantwortliche zu unterstützen. 2017 stand das Thema Cannabis im Fokus und es wurden zwei erfolgreiche Anlässe zum Thema „Kiffen“ durchgeführt: Im Mai 2017 organisierte die Sekundarschule Reinach einen Informationsabend zum Thema „Wie gefährlich ist Kiffen“ und im Oktober 2017 organisierte das Zentrum Erlenhof zusammen mit KMU Reinach einen Informationsabend zum Thema „Lehre und Kiffen“. Dieses Jahr legen die Projektverantwortlichen der Plattform den Schwerpunkt auf das kommunikative Handeln in der digitalen Welt und stellen dabei das Handy und den Umgang mit digitalen Medien in den Mittelpunkt.

 

Chancen und Risiken der digitalen Medien aufzeigen

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends hat sich in unserer modernen Gesellschaft ein tief greifender Wandel vollzogen. Digitale Technologien und ihre Verbindung zum Internet sind in unseren Alltag längst eingedrungen und haben Kommunikation, Information, Wirtschaft, Staat und Öffentlichkeit verändert. Junge Leute sind in diese Zeit hineingewachsen. Digitale Medien gehören für sie zum Alltag. Das Internet bietet ihnen uneingeschränkten Zugang zu Wissen, sie können sich vernetzen und haben vielfältige Entwicklungs- und Lernchancen. Doch digitale Medien bieten nicht nur Chancen, sondern bergen auch Gefahren. Kinder und Jugendliche können in sozialen Netzwerken gemobbt werden, ihre persönlichen Daten können missbraucht werden. „Reinach redet“ will Eltern und Erziehungsverantwortliche informieren und das gegenseitige Verständnis unter den Generationen fördern

 

Hinschauen und darüber reden

An der Kampagne 2018 beteiligen sich die Psychiatrie BL, die Jugendbeauftragte der Gemeinde, die Polizei Basel-Landschaft, die Schulsozialarbeitenden sowie die Schulleitungen der Primar- und Sekundarschulen Reinach, die Jugendarbeit der Reformierten Kirche, das Zentrum Erlenhof, KMU Reinach, und die Familien- und Jugendberatung Birseck.

 

Nächste Veranstaltung:

Montag, 28. Mai, 19:00 Uhr in der Aula der Sekundarschule Reinach

 

Weitere Informationen:

Bianca Maag-Streit, Gemeinderätin Soziales und Gesundheit, Tel. 079 579 39 04

Thomas Sauter, Geschäftsleiter Allgemeine Verwaltung, Tel. 061 716 43 01

Rückblick auf die erfolgreiche 2. Veranstaltung von Reinach redet

Nach der Veranstaltung im Mai 2017 in der Sekundarschule Reinach, zum Thema wie gefährlich ist kiffen, hat die Projektgruppe Reinach redet sich für eine zweite Veranstaltung zum Thema Kiffen und Ausbildung entschieden.

 

Das Thema Lehre und kiffen ist für kmu Reinach sowie das Zentrum Erlenhof ein bekanntes und wichtiges Thema, geht es doch jedes Jahr darum, einerseits die kmu zur Schaffung von Lehrstellen zu animieren, andererseits darum, die Schulabgänger für eine Lehre zu gewinnen.

 

Das Thema kiffen in der Lehre ist wohl eine Frage, mit der sich viele Lehrmeister auseinandersetzen müssen. kmu Reinach und der Erlenhof haben deshalb die Anfrage zur Mitarbeit im Projekt Reinach redet gerne angenommen.

 

So fand am 24. Oktober 2017 im Zentrum Erlenhof ein öffentlicher Anlass zum Thema ‚Reinach redet – Lehre und kiffen?‘ statt. Das Zentrum Erlenhof ist speziell gut geeignet für einen solchen Anlass, werden doch hier momentan 45 (!) Lehrlinge ausgebildet. Dies in den unterschiedlichsten Bereichen: in der Gastronomie, in der Gärtnerei, in der Schreinerei, der Schlosserei, der Landwirtschaft etc.

 

Drei Referenten aus dem Erlenhof beleuchteten das Thema Lehre und Kiffen aus verschiedenen Blickwinkeln:

 

Pascal Brenner, Geschäftsleitung, ging auf die Frage ein ‚wird Cannabis gesellschaftstauglich?‘ In seinen spannenden Ausführungen zeigte er sich überzeugt, dass Gesetze das Problem Kiffen nicht lösen werden. Dazu braucht es vielmehr Vertrauen zwischen Lehrmeister und Lehrling, gegenseitige Offenheit und die Bereitschaft des Lehrlings, Mitverantwortung zu übernehmen.

 

Daniel Gotsch, Sicherheitsbeauftragter, erläuterte die rechtliche Situation. Er machte auf die Pflichten des Lehrmeisters aufmerksam und nannte die Risiken, die bei Nichtbeachtung einer Problemsituation entstehen.

 

Jürgen Giese, Betriebsleitung Schlosserei, nannte Beispiele aus der Praxis. Er stellte die kritische Frage, ob Suchtmittel am Arbeitsplatz und Lehre überhaupt zusammen gehen. Gerade an einem Arbeitsplatz wie der Schlosserei ist dies ausserordentlich riskant.

 

Bei einem ausgezeichneten Apéro wurde angeregt über das eben Gehörte diskutiert. Der interessante Abend wurde so im gemütlichen Kreise beendet.

Rückblick auf eine erfolgreiche 1. Veranstaltung von Reinach redet

Am Montag, 22.05.2017 startete pünktlich um 19.30 Uhr in der Aula der Sekundarschule Reinach die 1. Veranstaltung von Reinach redet unter dem Titel: „ Wie gefährlich ist Kiffen?“

 

170 Interessierte Personen fanden den Weg in die Aula und erwarteten gespannt die beiden Referate von Miriam Majaniemi, Polizei Basel -Landschaft und Rainer Leinhos, Zentrum für Abhängigkeitserkrankung der Psychiatrie Baselland.

 

Nach den beiden Referaten und vielen Wortmeldungen sowie Fragen aus dem Publikum wurden die BesucherInnen zu vielen kleineren Diskussionsrunden eingeladen.

 

Um ca. 22.00 Uhr verabschiedete der Schulleiter Michael à Wengen die BesucherInnen mit einem Lied von Gölä in den wohlverdienten freien Abend.

 

Im Vorfeld der Veranstaltung fand in der Sekundarschule Reinach, am Mittwoch, 17.05.2017 eine Infoveranstaltung für alle 7. Klassen durch einen Biologielehrer der Schule zum Thema: “Wie gefährlich ist Kiffen?“ statt. Diese informative und jugendgerechte Veranstaltung war äusserst hilfreich und ebenfalls eine geeignete präventive Methode, um auch die Jugendlichen der Sekundarschule auf dieses Thema zu sensibleren.

 

Wir blicken auf einen guten und erfolgreichen 1. Veranstaltungsabend zurück und hoffen die BesucherInnen konnten viele neue spannende Erkenntnisse und hilfreiche Tipps mit nach Hause nehmen. Unsere Zielsetzung mit der Veranstaltung allen BesucherInnen das Rüstzeug in die Hände zu geben, um sich eine fundierte Meinung zum Thema Kiffen zu bilden und weder zu verharmlosen noch Panik zu verbreiten haben wir unserer Meinung nach erfüllt.

 

Am Dienstag, 23.05.2017 fand bereits die Auswertungssitzung der 1. Veranstaltung statt, sodass wir mit vielen kleinen Veränderungen und Verbesserungen in die 2. Vorbereitungsphase schreiten können.

 

Wenn Sie Fragen und Anregungen haben finden Sie unter der Rubrik: Anlaufstellen alle involvierten Institutionen, Fachstellen und Betriebe sowie unter Feedback ein Formular, welches Sie uns zukommen lassen können.

 

Beitrag aus dem Gemeinde TV:

http://www.reinach-bl.ch/de/aktuell/news/gemeinde-tv.php

Informationsplattform „Reinach redet“ startet

Eine Informationsplattform rückt unter dem Motto „Reinach redet“ den Cannabiskonsum in den Fokus. Im Rahmen des Projektes sind in diesem Jahr zwei Veranstaltungen dazu geplant.

 

Der illegale Konsum von Cannabis wurde in letzter Zeit vermehrt thematisiert, u.a bei der Jugendberatung, der Polizei Reinach und an der Sekundarschule Reinach. Um gemeinsam gegen den Cannabiskonsum bei Jugendlichen vorzugehen, haben sich die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Mirjam Strub, und die Schulsozialarbeiterin der Sekundarstufe, Sonja Stuber, einen „runden Tisch“ mit zahlreichen Fachpersonen einberufen und eine Informationsplattform entwickelt, die das ganze Jahr laufen wird. Die Kampagne „Reinach redet“ will die Jugendlichen, Eltern und alle Interessierten auf die Schädlichkeit des Cannabiskonsums aufmerksam machen und sie dafür sensibilisieren. Der Konsum von Cannabis ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen und die Gesellschaft im Allgemeinen mit negativen Auswirkungen verbunden. Für die Eltern, Lehrpersonen und weitere Bezugspersonen soll klar werden, wie mit kiffenden Jugendlichen umgegangen werden soll, auf welche Art und Weise dieses Thema angesprochen werden kann und welche Fachstellen Hilfe anbieten.

 

Informationsabend in der Sekundarschule Reinach am 22. Mai

„Reinach redet“ – und zwar über den illegalen Cannabiskonsum. Dieses Jahr sind dazu zwei öffentliche Veranstaltungen geplant. Am 22. Mai 2017 findet in der Sekundarschule Reinach um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung dazu statt und im Oktober führen kmu Reinach und der Erlenhof eine Veranstaltung zum Thema Arbeitssicherheit und Drogenkonsum durch.

Am Projekt „Reinach redet“ beteiligt sind das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, die Jugendanwaltschaft, die Gemeindepolizei Reinach, die Kantonspolizei Basel-Landschaft, die Schulsozialarbeitenden sowie Schulleitungen der Primar- und Sekundarschulen Reinach, die Jugendarbeit der Kirchen in Reinach, der Erlenhof, das Jugendcafi Paradiso, das Jugendhaus Palais noir, die Familien- und Jugendberatung Birseck sowie die Jugendbeauftragte der Gemeinde.